24. September 2021 bis 6. März 2022
Friedliche Nachbarschaft, kriegerische Auseinandersetzungen und im Mittelpunkt eine Grenze. Der Limes trennte die römische Provinz von den östlich des Rheins lebenden Menschen. Spannende Geschichten der grenzüberschreitenden Kontakte werden aus Sicht der einheimischen Bevölkerung erzählt.
Von der späten Eisenzeit (ca. 150–50 V. Chr.) bis zur späten Völkerwanderungszeit (um 500 n. Chr.) werden interessante kulturübergreifende Begegnungen wiedergegeben. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen die damaligen Einheimischen, die oft noch mit der römischen Bezeichnung „Germanen“ bezeichnet werden. Deren Perspektive auf das Leben mit dem Limes und den Römern ist Ausgangspunkt der Betrachtung. Über 400 Exponate aus Nordrhein-Westfalen zeigen die Umstände und Erlebnisse der damaligen Menschen auf. In Zusammenarbeit mit der Bodendenkmalpflege Nordrhein-Westfalens können neue aber auch alte spannende Funde in einer noch nicht da gewesenen Zusammenstellung gezeigt werden.
Bis heute wird die römisch geprägte Fremdbenennung „Germanen“ für die in Nord- und Osteuropa zu verortenden Menschen verwendet. Anders als es heutzutage weit verbreitet ist, waren diese Personen jedoch niemals ein zusammenhängendes Volk, sondern organisierten sich in vielen unabhängigen Gruppierungen.
Spannende Führungen und einige Angebote speziell für jüngere Besucherinnen und Besucher sorgen für ein tolles Museumserlebnis. Tauchen Sie ein in spektakuläre Erzählungen von Grenzen und den Menschen die mit ihnen lebten.

